Wenn einem die Frustration zur Weissglut treibt

Ich liebe die Selbständigkeit und mich Morgens an meinem Computer zu setzen um zu arbeiten.

Doch die Motivation liess mich schneller im Stich als erwartet, weil ich mit entsetzen feststellen musste, das das Arbeiten mit dem Computer wegen Problemen kaum möglich war.

Anstelle eines produktiven Tages wurde ein Tag voller Frustrationen und Ärger. Nur um am Ende des Tages festzustellen, das es an einer defekten Hardware liegt, welche es zu meinem Glück derzeit aufgrund der aktuellen Lage nicht nachzubestellen gibt.

An solchen Tagen bekommt man das Gefühl, das sich einem alles in den Weg stellt und man daher sehr aufpassen muss, dass man die Wut nicht an jemand anderes rauslässt oder sogar noch Abends mit sich ins Bett nimmt.

Die Kunst darin ist es diese Wut die man verspürt anzuerkennen und sie zu akzeptieren. Bei einem gemütlichen und entspannten Abend im Whirlpool liess ich den Tag noch einmal Revue passieren.

Anschliessend sagte ich mir folgendes: „Es ist Okay wütend und frustriert zu sein, denn das gehört zum Leben dazu und es ist ein Teil von dir.“, kurz darauf verschwand die innere Wut und ein breites Lächeln in meinem Gesicht kam zum Vorschein.

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Es ist wieder an der Zeit das die Menschheit auf den Boden der Tatsachen zurückkehren.

Ich fühlte mich immer als eine Art Aussenseiter, der nie mit der Welle der Masse mit geschwommen ist. Alleine wegen meiner Behinderung sah ich die Welt schon immer mit vollkommen anderen Augen. Die Krankheit brachte mir mit teils heftigen Schmerzen bei, dass das Leben nicht immer so spielt, wie man es gerne hätte und einem sehr oft einen Strich durch die Rechnung macht.

Doch genau dieser Schmerz zeigte mir was wirklich im Leben zählt. Es sind die kleinen Dinge welche die meisten Menschen oftmals gar nicht sehen wollen, weil sie immer gleich alles haben wollen ohne gross etwas dafür tun zu müssen und sehen dabei gar nicht das die wirklich wichtigen Dinge direkt vor ihrer Nase liegen.

Ich spreche nicht über die materiellen Dinge wie das neuste Smartphone oder das teuerste Auto zu besitzen, sondern über die Dinge welche man mit Geld nun mal nicht kaufen kann. Es ist wieder an der Zeit das die Menschheit auf den Boden der Tatsachen zurückkehren und dankbarer zu sein.

Dankbar dafür zu sein, dass es einem Gesundheitlich gut geht. Dankbar dafür zu sein, dass man verdammt nochmal lebt und das Beste aus der aktuellsten Situation macht und trotzdem weitermacht. Wir sind Herrscher des eigenen Lebens und nur wir alleine haben die macht dieses eine Leben zum besseren zu wenden und niemand anderes!