Wie du trotz inneren Blockaden ins machen kommst

Seit dem letzten Blog-Artikel ist nun schon wieder knapp 2 Wochen vergangen. Nun bin ich wieder zurück und das trotz Schreibblockade und einer unkreativen Phase.

Trotzdem nahm ich mir nun die Zeit, um mich hinzusetzen und einen kleinen Schritt in die Richtung eines neuen Artikels zu wagen, denn einfach darauf zu warten bis sich diese Blockaden in Luft auflösen kann und wird nicht einfach so passieren.

Wobei wir hiermit auch schon beim heutigen Thema angelangt sind. Der Mensch neigt immer dazu von seinen Problemen davonzulaufen, anstatt sich ihnen zu stellen. Dabei werden die Probleme meist vor sich hergeschoben und nicht nach einer Lösung gesucht.

Doch die Lösung ist oftmals zum Greifen nah und wartet nur darauf am Schopf gepackt zu werden.

Doch was hat das Ganze nun mit meiner Schreibblockade und der unkreativen Phase zu tun?

Ich habe mich meinem Problem gestellt!

Mein Ausgangspunkt war, dass ich keine Ahnung hatte worüber ich schreiben soll, daher fing ich mit dem Schreiben an und die besagte Blockade war auf einmal weg.

Doch wie kann das sein?

Der Grund hierfür ist, dass wir uns oftmals etwas einreden was in Wirklichkeit gar nicht da ist oder nur in unseren Köpfen existiert. Wichtig ist hierbei dennoch ins Machen zu kommen und zumindest mal einen kleinen Schritt in die richtige Richtung zu machen.

Anderes Beispiel: Du hast dir vorgenommen mindestens ein mal pro Woche Sport zu machen. Es gibt Tage, an denen es dir leicht fällt und an anderen Tagen kommen die Ausreden weshalb und warum du nicht Sport machen kannst.

Mach einen kleinen Schritt und packe z. B. deine Sporttasche und ein weiterer Schritt könnte sein, dass du deine Sporttasche dann zur Tür bringst. Das Ziel ist es, das die Schritte, die du machst, so klein wie möglich sind, dass es für dich praktisch unmöglich macht irgendwelche Ausreden dafür zu erfinden und du es dadurch nicht weiter vor dir herschieben kannst.

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Warum du nicht zu allem Ja sagen solltest

Es gab mal eine Zeit, da hatte ich zu all meinen damaligen Freunden immer wieder aufs Neue zu allem Ja gesagt, nur damit sie davon profitieren konnten. Ich wollte auch dazu gehören, doch tief im inneren wusste ich, dass ich nun mal anders als die anderen bin und nie wirklich dazu gehören werde. Doch ich schob meine Bedürfnisse immer wieder aufs Neue zur Seite und sagte ihnen zu.

Auch wenn ich nie viel für Videospiele übrig hatte, habe ich mich dennoch immer mal dazu überreden lassen das ein oder andere Spiel mitzuspielen.

Aber:

Als ich mal derjenige war, der Hilfe brauchte wurde ich genau von diesen Freunden sehr oft enttäuscht und links liegen gelassen.

Von denselben Freunden hörte ich ebenfalls immer wieder solche Sätze wie „Wow, dass was du trotz deiner körperlichen Beeinträchtigung alles kannst, würde ich auch gerne können aber ich habe für so etwas leider keine Zeit.“.

Heute kann ich über solche Aussagen nur den Kopf schütteln!

Ernsthaft? Der Tag besteht aus 24h, anstatt sich fortzubilden oder an sich zu arbeiten, verschwenden sie den Grossteil ihrer wertvollen Zeit viel lieber mit irgendwelchen Videospielen und labern irgendwas von keiner Zeit?

Kennst du solche Menschen auch? Bestimmt!

Ich hielt Videospiele immer für totale Zeitverschwendung und ich nutzte die die Zeit lieber dafür, um mir neue Skills wie z.B. das Programmieren von Webseiten oder Software anzueignen.

Auch heute ist es nicht anders, ich bin immer wieder auf der Suche nach neuen Herausforderungen und liebe es neues Wissen in die Tat umzusetzen.

„Der Unterschied zwischen erfolgreichen Menschen und den wirklich erfolgreichen
Menschen ist, dass die wirklich erfolgreichen Menschen fast zu allem ‘Nein
sagen.“ – Warren Buffet

Das Zitat von Warren Buffet beschreibt es wirklich sehr Gut, Du musst nicht zu allem Ja sagen. Besonders dann nicht, wenn Du nicht dahinterstehst oder sogar Deine Bedürfnisse hintenanstellen musst. Sag «Nein das will ich nicht!», denn das ist Dein absolutes Recht!

Zu welcher Kategorie Mensch gehörst Du und wie nutzt Du deine wertvolle Lebenszeit?

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Der Weg des geringsten Wiederstands

„Der kürzeste Weg ist nicht der möglichst gerade, sondern der, bei welchem die günstigsten Winde unsere Segel schwellen.“ – Friedrich Nietzsche

Die meisten wählen den Weg des geringsten Widerstands bzw. gehen lieber auf eine Nummer sicher, anstatt mit Risiko das grosse Los zu ziehen.

Warum ist das so?

Der Ursprung des Problems liegt in unserer Kindheit, in der Schule wurden wir darauf getrimmt immer auf eine Nummer sicherzugehen. Dies hat sich fest in unser Gehirn gebrannt und wurde damit zur täglichen Gewohnheit.

Was kannst du nun dagegen tun?

Komm ins Handeln, finde ein Ziel und dein Warum!
Warum willst Du Dein Ziel unbedingt erreichen? Das Warum wird Dir jeden Tag die Motivation geben, um näher an Dein Ziel zu kommen.

Warum willst Du Deinen Job nicht mehr machen? Warum willst Du Gewicht verlieren?

Stelle dir die Fragen welche für Dich wichtig sind.

Wie kommst Du nun an Dein Ziel und welcher Weg ist für Dich der richtige?

Diese Frage kannst nur Du selbst beantworten …

Ich kann Dir lediglich einen Tipp mit auf den Weg geben:

Auf dem Weg zu deinem Ziel, solltest Du Dich immer wieder aufs Neue fragen, ob Du Dich noch immer auf dem Weg befindest, der dich wirklich näher an dein Ziel bringt. Es kann immer wieder einmal passieren, dass Du von Deinem Weg abkommst und in die entgegen gesetzter Richtung fährst.

Für welchen Weg entscheidest Du Dich?

Warum du dich absolut nicht verstecken brauchst

Früher hat es mich absolut genervt, dass ich aufgrund meiner körperlichen Behinderung täglich angestarrt wurde, als wäre ich ein Ausserirdischer von einem anderen Planeten.

Ich konnte das damals noch gar nicht wirklich verstehen:

Warum starrt ihr mich alle so an?
Was habe ich euch angetan?

Das, was mich allerdings noch mehr ins Grübeln brachte war, dass mich diese Leute meist komplett ignorierten, während sie sich mit meinen Eltern über Mich & meine Behinderung unterhielten, tatet sie so als wäre ich gar nicht da.

Meine Eltern meinten
immer, dass sie mich direkt selbst fragen sollten, wenn sie Fragen an mich hätten. Doch das trauten sie sich eher selten, weil sie Angst davor hatten etwas falsch zu machen, da sie noch nie mit einem Menschen mit einer Behinderung konfrontiert wurden.

Heutzutage läuft das alles ganz anders ab, weil ich selbst direkt auf diese Menschen zu gehe und sage «Hi, ich bin Phil, was liegt an?» oder ich lasse so Sprüche raus wie «Oh c’mon guys, Ich bin nicht aus Glas, ich habe nur eine scheiss Verpackung erhalten, mehr ist da nicht !». Dadurch merken sie direkt, dass ich ganz «normal» bin und dass man mit mir so wie mit jedem anderen Sprechen kann.

Ich kann meine Behinderung nun mal nicht verstecken, daher zeige ich mich so wie ich bin und ich weiss, dass ich manchmal aussehe wie ein Schuppenmonster, als hätte ich mich mit jemandem geprügelt oder als wäre ich ein unrasierter Penner, doch genau das sind die Dinge die mich ausmachen und das, was die anderen von mir denken, geht mir sowas am allerwertesten vorbei, entweder du magst mich oder du magst mich eben nicht.

Ich möchte einerseits mit diesem Post Aufklärung schaffen, dass wir alle gleich und auch nur Menschen sind und andererseits möchte ich dir damit auch mitteilen, dass du dich nicht verstecken brauchst. Lerne dich selbst mit all deinen Ecken & Kanten zu lieben und zu akzeptieren, denn genau so bist du vollkommen in Ordnung.

Fokus – Ein Fluch und Segen zu gleich

Kennst du das?

Du hast eine Idee, welche du am liebsten direkt umsetzen möchtest, doch bevor du damit wirklich loslegen kannst brauchst du unbedingt einen Plan.

Stift und Papier (in meinem Fall Tastatur & Word Dokument) liegen bereit und du denkst dir nur: Verdammt, wo soll ich nur anfangen?!“

Dann kommt dir in den Sinn das Mr. Google & Dr. Youtube oder Tante Spotify (Podcasts) bestimmt ein paar Ideen dazu parat haben.

Also, fängst du an zu recherchieren und alles aufzuschreiben, bemerkst dabei gar nicht das du dich darin total verlierst und du nie mit der Umsetzung beginnst, weil du dir denkst, das du bestimmt noch eine Kleinigkeit vergessen hast oder noch nicht den nötigen Input erhalten hast, um loslegen zu können?

Ich kenne das sehr gut, denn auch mir passiert das hin und wieder einmal, dass ich vor lauter Fokussierung den Wald vor voller Bäumen nicht mehr sehe und ich mich regelrecht zum Aufhören zwingen muss.

Dies passierte mir sogar erst kürzlich und inspirierte mich direkt dazu diesen Beitrag an dich zu verfassen.

Fokus ist sehr wichtig und hilft uns dabei am Ball zu bleiben, doch es kann auch zu einem absoluten Fluch werden, wenn man sich davon nicht losreissen kann.

Warum die Aussage deines Umfeldes absolut nichts aussagt

Du hast einen Traum von einem Ziel oder eine Vision wie du dich in 10 Jahren siehst oder sein möchtest und weil du so gehypt darauf bist, willst du gleich jedem davon erzählen.

Doch anstelle, dass sie sich mit dir darüber freuen und dabei unterstützen, bekommst du irgendwelche Miesmacher Sprüche zuhören:

❌ Ha? Träume, sollten besser Träume bleiben.

❌ Ich habe es ja auch nicht geschafft, wie willst du es denn jemals hinbekommen?

❌ Lerne lieber etwas Vernünftiges oder geh Studieren, denn damit wirst du nie Erfolg haben.

❌ Glaube mir, deine Träume werden niemals Realität werden.

❌ Mach dich nicht lächerlich…

Solche Sprüche gibt es wie Sand am Meer.

Ich selbst habe mir angewöhnt nicht mehr jedem von meinen Träumen oder Zielen zu erzählen, um genau solche Situationen aus dem Weg zu gehen, weil diese einem nur vom Erreichen abhalten.

Lass dir von niemanden je einreden, dass du etwas nicht schaffen oder erreichen kannst, denn dies ist die Meinung anderer und hat absolut nichts zu bedeuten.

Nur weil es ein Traum ist, muss es nicht für immer nur ein Traum bleiben.

Durch meine Behinderung wurde mir schon sehr früh Bewusst, dass ich anders bin und auch hin und wieder von meinem Umfeld so behandelt wurde.

Ich bekam immer wieder zu hören, dass ich dies oder jenes niemals hinbekommen würde, weil entweder meine Schulischen Leistungen zu schlecht sind oder als Grund meine körperliche Behinderung angegeben wurde.

Es hiess z.B. du willst Informatiker werden und programmieren können? Kannst du vergessen, dafür bist du in Mathematik zu schlecht und davon mal ganz abgesehen, wie willst du mit deiner Behinderung jemals am Computer arbeiten können?

Wie sehr würde ich diesen Leuten heute sagen wollen, dass ich die aus der Schule gelernten Mathematik bisher nie in meinem Leben gebraucht habe und das ich am Computer mit meinem eigenen entwickelten Zweifinger statt Zehnfingersystem mindestens doppelt so schnell beim Schreiben oder Programmieren als die meisten bin und dabei auch nicht einmal auf die Tastatur schauen muss.

Es wird immer wieder Menschen geben, welche dich von deinen Zielen oder Träumen abhalten wollen, doch wenn man sich nicht darauf einlässt und fest an sich glaubt, kann man absolut alles erreichen was man möchte.

Doch was ist der wahre Grund hinter all diesen Sprüchen und warum bekommst du die von anderen an den Kopf geworfen?

Für viele ist es leichter zu sagen, dass es niemals Realität wird, weil sie selbst oftmals zu faul dafür sind, um es Realität werden zu lassen oder es nur ein einziges Mal versucht haben, dann gescheitert sind und direkt aufgegeben haben.

Hinter der auch wenn die Aussagen dieser Menschen zunächst böswillig klingen mögen, wollen sie dir damit keinesfalls schaden. Meist werden solche Aussagen unterbewusst getroffen, weil sie entweder nicht an sich glauben oder ebenfalls mal Träume hatten, daran gescheitert sind und aufgegeben haben.

Was ich aus solchen Situationen gelernt habe und was kannst du nun daraus mitnehmen?

Du kannst die Aussagen von diesen Menschen für das Erreichen deiner Ziele als Ansporn nutzen, um es dir und diesen Leuten zu beweisen, dass du es trotzdem erreichen kannst.

Wenn einem die Frustration zur Weissglut treibt

Ich liebe die Selbständigkeit und mich Morgens an meinem Computer zu setzen um zu arbeiten.

Doch die Motivation liess mich schneller im Stich als erwartet, weil ich mit entsetzen feststellen musste, das das Arbeiten mit dem Computer wegen Problemen kaum möglich war.

Anstelle eines produktiven Tages wurde ein Tag voller Frustrationen und Ärger. Nur um am Ende des Tages festzustellen, das es an einer defekten Hardware liegt, welche es zu meinem Glück derzeit aufgrund der aktuellen Lage nicht nachzubestellen gibt.

An solchen Tagen bekommt man das Gefühl, das sich einem alles in den Weg stellt und man daher sehr aufpassen muss, dass man die Wut nicht an jemand anderes rauslässt oder sogar noch Abends mit sich ins Bett nimmt.

Die Kunst darin ist es diese Wut die man verspürt anzuerkennen und sie zu akzeptieren. Bei einem gemütlichen und entspannten Abend im Whirlpool liess ich den Tag noch einmal Revue passieren.

Anschliessend sagte ich mir folgendes: „Es ist Okay wütend und frustriert zu sein, denn das gehört zum Leben dazu und es ist ein Teil von dir.“, kurz darauf verschwand die innere Wut und ein breites Lächeln in meinem Gesicht kam zum Vorschein.

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Neustart oder Niederlage?

Da bin ich wieder an selben Punkt wo ich erneut vor einiger Zeit stand, nämlich ganz am Anfang. Ja, ich bin wieder Zurück und ich weiss absolut nicht wohin die Reise mich diesmal führen wird und was mich alles auf dieser Reise erwarten wird. Durch meine Abwesenheit auf Instagram fühlt sich das ganze so an als wäre ich ein kompletter Neuling und würde von neuen beginnen.

Während dem ich hier sitze und mir Gedanken über neue Beiträge mache, stellt sich mein Kopf quer… Die bösen Gedanken kommen und versuchen mir einzureden, dass ich es am besten ganz sein lassen sollte und das ich den Preis der Niederlage anerkennen sollte… Sie sagen mir Dinge wie, dass ich doch nur mal auf die Followerzahl schauen soll, welche in der Abwesenheit drastisch gesunken ist, weil mich sowieso keiner mehr hier sehen will.

Doch dann denke ich an all die lieben Menschen, die ich auf meiner Reise kennenlernen und inspirieren durfte, möchte ich diese Menschen wirklich enttäuschen und jetzt alles grundlos hinschmeissen? Nope auf keinen Fall, here we go again! Aller Neuanfang ist schwer, doch man kann immer wieder aufstehen und weitermachen.

Ich hab Bock! 😎 Hast du Bock? Dabei sein lohnt sich!